Aktuelles von Robert Storch
 
 

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08.03.2010 Mieses Wetter, bombige Form

Montag: 20 Km, 4:29 Min/Km.

Dienstag: Beinkrafttraining, 75 Minuten Ergometer.

Mittwoch: 30 Km in 4:44 Min/Km.

Donnerstag: 10 lockere Kilometer.

Freitag: Oberkörperkrafttraining.

Samstag: 15 Km-Tempolauf in 58:47 Minuten (3:55 Min/Km). Ein typischer Lauftag der letzten Wochen: Wegen Neuschnee wusste ich zunächst nicht, ob die Straßenverhältnisse überhaupt einen Tempolauf zulassen, zum Glück verrichtete der Straßenräumdienst wieder einmal einen exzellenten Job. Da zahlt man gerne Steuern. Trotzdem hatte ich überhaupt keine Lust zu laufen, erst recht, als mir beim Einlaufen ein eisiger Wind Tränen in die Augen trieb. Aber nach den ersten Kilometern, als ich merkte, dass es gut lief, machte es dann doch Freude und ich zog den Tempolauf relativ entspannt durch.

Sonntag: 11 lockere Kilometer mit Lauf-ABC.

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 91,2

Fazit: Die Form passt, nur der Winter macht Ärger.

 

 
01.03.2010 Regeneration

Montag: Beinkrafttraining.

Dienstag: 15 lockere Kilometer in 4:53 Min/Km.

Mittwoch: 75 Minuten Fahrtspiel, am Ende drei Sprints, endlich wieder an meinem Lieblingsberg.

Donnerstag: Oberkörperkrafttraining, 12 lockere Kilometer in 4:48 Min/Km mit Lauf-ABC.

Freitag: Nix.

Samstag: 10 Km-Testlauf auf meiner Hausstrecke: 37:17 Minuten. Immerhin 63 Sekunden schneller als an Silvester, obwohl die Strecke hügeliger und windiger war. Die Kilometerzeiten schwankten zwischen 4:01 Minuten (bergauf und Gegenwind) und 3:19 Minuten (bergab und Rückenwind).

Sonntag: 2 Stunden Ergometer. Ideal, um nebenbei die letzten 50 klassischen Olympiakilometer zu verfolgen. Die deutschen Läufer boten wieder einmal eine grandiose Vorstellung, allen voran Axel Teichmann mit Silber.

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 58,6

Fazit: Wie geplant lief ich diese Woche ein paar Kilometer weniger, jetzt juckt es wieder in den Beinen. Ich habe mir diese Woche außerdem ein paar Gedanken gemacht zu den verbleibenden elf Trainingswochen bis zum Würzburg-Marathon am 16. Mai. Ich will in drei Wochen (21. März) entweder einen Halbmarathon-Wettkampf laufen oder einen 25-Km-Testlauf. Weitere drei Wochen später steht ein 30-Km-Testlauf auf dem Programm. Dazwischen will ich ab übernächster Woche ein paar Crescendo-Läufe mit 30 bis 35 Kilometern einstreuen. Ob das gut geht?

 

 
24.02.2010

Was Westerwelle kann...
...kann ich schon lange! Einige Tage sind vergangen, seit Hobbyhistoriker Guido Westerwelle eine Parallele zog zwischen unserem Sozialstaat und der spätrömischen Dekadenz. In sämtlichen Gazetten wurde inzwischen breitgetreten, dass dieser Vergleich gewaltig hinkt: Dekadent war im spätrömischen Reich die Oberschicht, das Volk dagegen hatte zu leiden unter den zahlreichen Wirtschafts- und Finanzkrisen des Reiches, von anstrengungslosem Wohlstand keine Spur.

Aber der Gedanke, eine Parallele zur römischen Geschichte zu ziehen, ist nicht verkehrt. Herr Westerwelle hat nur die falsche Epoche erwischt. Wenn man die derzeitige Situation in Deutschland mit Rom vergleichen will, muss man sich in der späten römischen Republik umsehen. Sowohl in der Politik wie in der Wirtschaft können Hobbyhistoriker bemerkenswerte Parallelen zur heutigen Zeit entdecken.

Zunächst zur Wirtschaft: Zur Zeit der späten römischen Republik, also im ersten Jahrhundert vor Christus, litt das Volk unter der Globalisierung: Rom war zu einem Weltreich geworden. Aus den Provinzen strömten billige Waren nach Italien und ruinierten die Kleinbauern. Ihr Land wurde von Großgrundbesitzern aufgekauft. Die Felder wurden von nun an durch billigere Arbeitskräfte bewirtschaftet: Sklaven. Im Zug der Globalisierung waren sie nach Italien verschleppt worden. Die Kleinbauern verarmten und strömten in die Städte, größtenteils nach Rom.

Und so funktionierte die Politik in Rom zu dieser Zeit: Für die wichtigsten Ämter der Stadt fanden jedes Jahr Wahlen statt. Wer gewählt werden wollte, war auf großzügige Geldgeber angewiesen. Bei diesen Geldgebern handelte es sich oft um Männer, die sich durch die Globalisierung (s. o.) bereichert hatten. Mit ihren Spenden überzeugten die Politiker - meist Abkömmlinge der Senatsaristokratie - die Wähler. Nach ihrer Wahl zeigten sie sich gegenüber den edlen Spendern erkenntlich: Sie setzten entweder Gesetze zu ihren Gunsten durch, verschafften ihnen einen lukrativen Posten oder sie zahlten ihnen den Kredit mit Zinsen zurück. Das Geld dafür bekam der Politiker aus seiner persönlichen Schatztruhe: Den Provinzen.

Es dürfte jeder gemerkt haben: Die Gemeinsamkeit zur heutigen Zeit liegt nicht in spätrömischer Dekadenz, vielmehr lässt sich eine Parallele zur spätrepublikanischen Korruption ziehen.

Ein weiterer Berührungspunkt ergibt sich in der Klientelpolitik: Jeder Politiker hatte Klienten, die er entweder durch Geldgeschenke oder Dienstleistungen wie die Verteidigung vor Gericht bei Laune hielt. Die größten Klientelen hatten freilich die Feldherrn: Ein kluger Feldherr belohnte seine Soldaten reichlich aus der Kriegsbeute und erhielt so ein unerschöpfliches Reservoir an Wählerstimmen und Drohpotential. Kein Wunder also, dass am Ende die Feldherren um die Macht in Rom kämpften.

Neben all den Parallelen gibt es auch gewaltige Unterschiede: Die Steuerbelastung eines römischen Bürgers war gering. Nur in Krisen, vor allem vor großen Kriegszügen, wurde ein Tributum erhoben. War der Feldzug erfolgreich, wurde den Bürgern das Tributum aus der Beute zurückgezahlt. Erst im Jahr 6 n. Chr. führte Augustus - der erste Kaiser - eine Umsatzsteuer ein. Höhe: Ein Prozent. Auch in dieser Hinsicht war das Alte Rom das Land der Träume für jeden FDP-Wähler.

 

 
22.02.2010 Schnauf, schlurf, ächtz – hundert!

Montag: Beinkrafttraining. Zwei Stunden Ergometer mit abschließenden 11 lockeren Laufkilometern.

Dienstag: 75 Minuten Fahrtspiel.

Mittwoch: Oberkörperkrafttraining, 10 lockere Kilometer.

Donnerstag: 30 Kilometer in 4:56 Min/Km.

Freitag: Nix.

Samstag: 6 * 1 Kilometer. Alle Intervalle unter 3:30 Minuten. Lief gut. Ich konnte das letzte Intervall noch in 3:24 Minuten laufen, ohne den ultimativen Endspurt auszupacken.

Sonntag: 20 Kilometer in 4:26 Min/Km mit Lauf-ABC.

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 101,2

Fazit: Meine erste 100-Kilometer-Woche in diesem Jahr, dazu mein erster 30-Km-Lauf. Der Spaß am Laufen ist wieder da, allerdings verlangen meine Beine jetzt eine Woche mit weniger Kilometern.

Die Kälte und der Schnee haben mir die Lauferei in den letzten Wochen nicht immer einfach gemacht. Aber jetzt bin ich froh, dass ich diszipliniert trainiert habe. So habe ich eine gute Grundlage geschaffen für die nächsten zwölf Wochen bis zum Würzburg-Marathon.

 

 
15.02.2010 Training

Montag: Zwei Stunden Ergometer.

Dienstag: Beinkrafttraining, 75 Minuten Fahrtspiel mit abschließenden drei Bergsprints.

Mittwoch: Oberkörperkrafttraining, 10 lockere Kilometer.

Donnerstag: Mentaltraining: Schneefall, ekelhaft-eisiger Wind, 28 Km, 2:23 Stunden.

Freitag: Nix.

Samstag: 15 Km-Tempolauf in 59:50 Minuten. Mein Dank geht an den zuverlässigen Schneeräumdienst.

Sonntag: 20 Km in 4:29 Min/Km, Lauf-Abc.

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 93,6

Fazit: Das Training machte diese Woche nicht immer Spaß. Ich hoffe, die Lauflaune steigt wieder mit den Temperaturen.

 

 
11.02.2010

Titan

Titan - so lautet der Titel des zweiten Bandes einer Trilogie über Cicero, den Libero der Republik. Autor des Werkes ist Robert Harris (u. a. bekannt durch "Pompeji"). Der Roman spielt zweifellos in einer der spannendsten Epochen der abendländischen Geschichte: In der Enphase der römischen Republik. Hier steht meine Meinung zum Werk von Robert Harris: Titan - von Robert Harris.

 

 
08.02.2010

Schneebefreit

Montag: Um das Skilanglauf-Desaster vom Sonntag zu vergessen, schnürte ich morgens um 4:35 Uhr die Laufschuhe und lief lockere 26 Km in 4:59 Min/Km.

Dienstag: Oberkörperkrafttraining.

Mittwoch: Beinkrafttraining, 10 lockere Kilometer in 4:54 Min/Km.

Donnerstag: 75 Minuten Fahrtspiel, am Ende drei Bergsprints.

Freitag: Nix.

Samstag: 3 * 3 Km. Erfreulich: Alle drei Intervalle unter 11:15 Minuten, obwohl es auf den ersten beiden Intervallen insgesamt bergauf ging.

Sonntag: 20 Km in 4:22 Min/Km, Lauf-Abc. Eigentlich wollte ich nur 4:30 Min/Km laufen, aber so langsam konnte ich es heute nicht. Ich muss aufpassen, dass ich nicht überziehe.

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 87,5

Fazit: Ordentlich Kilometer – und auch die Tempoeinheit am Samstag macht Mut. Mein nächstes Zwischenziel ist, in zwei Wochen die 100-Km-Grenze zu knacken.

 

 
01.02.2010 Schneegebremst

Montag: Nix.

Dienstag: Oberkörperkrafttraining und 75 Minuten Fahrtspiel durch die fränkische Kälte. Zwei Mal lief ich einer Walking-Gruppe über den Weg, beim zweiten Mal fiel das ultimative Walker-Zitat: „Der wird überhaupt ned müd.“

Mittwoch: Beinkrafttraining.

Donnerstag: 2 Stunden Ergometer, anschließend 11 lockere Kilometer durch den Neuschnee.

Freitag: Nix.

Samstag: 10-Km-Testlauf in 38:49 Minuten. Stellenweise wurde es eher ein Fahrtspiel: Bei schmierigem Untergrund musste ich abbremsen, dann konnte ich wieder beschleunigen. So war natürlich keine gute Zeit möglich.

Sonntag: Geplant hatte ich zwei Stunden Skilanglauf. Wegen der schlechten Loipe wurde daraus aber ein Skiwandern, das ich nach 75 Minuten entnervt abbrach.

 

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 41,8

 

Fazit: Diese Woche sollte ich schnell vergessen.

 

 
26.01.2010

Die Internationale Afghanistan-Konferenz in London

Am Donnerstag beginnt die Internationale Afghanistan-Konferenz in London. Bundesausenminister Guido Westerwelle fasst die deutsche Position wie folgt zusammen: "Der Schlüssel für einen dauerhaften Frieden in Afghanistan ist ein einfaches und gerechtes Steuersystem. Wir werden den Stufentarif zum Hindukusch bringen!"

 

 
24.01.2010 Aufgedreht II

Montag: Nix

Dienstag: 75 Minuten Fahrtspiel: Leider war der Belag auf meinem Lieblings-Sprintberg zu schmierig, ich musste für zwei Sprints auf einen weniger giftigen Anstieg ausweichen.

Mittwoch: Oberkörperkrafttraining und 24 lockere Kilometer in 4:57 Min/Km.

Donnerstag: 10 lockere Kilometer. Die Waden sind noch etwas verkatert von den gestrigen 24 Kilometern.

Freitag: Beinkrafttraininig.

Samstag: Intervalle: 6 * 1 Kilometer, jeweils in 3:26 bis 3:35 Minuten. Neben den schnellen Kilometern das Erfreulichste: Der Kater hat sich aus den Waden verabschiedet.

Sonntag: 20 Kilometer im mittleren Tempo (4:25 Min/Km), dazwischen Lauf-Abc

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 81,7

Fazit: In den letzten drei Wochen habe ich den wöchentlichen Kilometerumfang ordentlich gesteigert: Von 45 Kilometern im Dezember auf 81,7 Kilometer. Zeit, sich in der nächsten Woche etwas weniger Kilometer zu gönnen, am nächsten Wochenende plane ich einen 10-Km-Testlauf auf meiner Hausstrecke.

 

 
18.01.2010

Aufgedreht

Montag: Nix

Dienstag: 75 Minuten Schnee-Fahrtspiel: Immer wenn gut geräumt war, bin ich schnell gelaufen. Das war leider nicht oft der Fall.

Mittwoch: Nix

Donnerstag: Oberkörperkrafttraining und der erste Zwei-Stunden-Lauf seit dem 18. Oktober: 24 Km in 5:02 Min/Km: Ich stapfe durch den Schnee und träume davon, an einem warmen Frühlingstag schnell wie der Blitz durch Würzburg zu rasen. Bei Km 7 entdecke ich den Parkplatz eines Baumarkts als ideale Laufrunde: Er ist geräumt und beleuchtet. Ich drehe hier von Km 7 bis 10 ein paar Runden, dann wieder von Km 18 – 23.

Freitag: Beinkrafttraininig.

Samstag: Bei Tageslicht kann ich endlich wieder auf den freigeräumten fränkischen Landstraßen laufen. Ich nutze es gleich für einen 15-Km-Tempolauf: Leider fühle ich mich nicht topfit, dazu kommt noch ein wenig Wind, das Ergebnis ist ein Tempo von 4:03 Min/Km.

Sonntag: Lockere 15 Km mit Lauf-Abc

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 73,4

Fazit: Zu Beginn der Woche habe ich mich etwas zurückgehalten um den Rücken zu schonen. Aus dem gleichen Grund habe ich beim Oberkörperkrafttraining etwas weniger Gewicht aufgelegt. Das Training von Donnerstag bis Sonntag verdient das Prädikat „ernsthaftes Marathontraining“.

 

 
11.01.2009 Der Rücken nervt!

Montag: 15 Km, 4:49 Min/Km; schneebedingt langsamer als die geplanten 4:35 Min/Km.

Dienstag: Oberkörperkrafttraining.

Hl. Drei Könige: 13 Km-Tempolauf in 3:59 Min/Km. Die Landstraßen sind freigeräumt, also kann ich wieder richtig schnell laufen. Allerdings liegen ein paar Anstiege auf der Strecke, hier merke ich, dass ich von der Topform noch ein wenig entfernt bin: Obwohl ich eigentlich gemütlich hochtrabe, ist der Puls ruck zuck über 170. Es wird ein harter Kampf gegen den 4:00er-Schnitt. Zum Glück geht es auf den letzten drei Kilometern stetig bergab. Mit Kilometern zwischen 3:36 und 3:47 Minuten knacke ich doch noch den 4:00er-Schnitt.

Donnerstag: Nix.

Freitag: Morgens mache ich mich auf zu einem 22-Km-Lauf durch den Neuschnee. Leider hat mein Rücken etwas dagegen, schon auf den ersten Schritten zieht es heftig. Also kurble ich zwei Stunden auf dem Ergometer.

Samstag: Beinkrafttraining.

Sonntag: Der 22-Km-Lauf wird nachgeholt in 5:16 Min/Km. Die Zeit ist nebensächlich: Zuerst lief ich auf ungeräumten Wegen durch den Schnee. Als ich nach sechs Kilometern auf geräumte Landstraßen umstieg, setzte Schneefall ein.

Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 55

Fazit: Na ja.

 

 
03.01.2010

Wettkampfplanung 2010

Ursprünglich hatte ich vor, im Juni den Metropolmarathon zu laufen, denn angekündigt war: Start in Fürth, Ziel in Nürnberg. Bei näherem Hinsehen haben die Organisatoren jedoch festgestellt, dass das Nürnberger Pflaster teurer ist als der Fürther Straßenbelag. Um Kosten zu sparen, läuft der Marathon nun doch wieder nur durch Fürth. Deshalb habe ich mich nach Alternativen umgesehen und bin fündig geworden: Der Würzburg-Marathon am 16. Mai (Link zur offiziellen Seite des Würzburg-Marathons).

Ab morgen, 4. Januar, werde ich mich auf diesen Lauf vorbereiten. Insgesamt habe ich 19 Wochen um mich ordentlich in Form zu bringen. Im Januar werde ich zunächst den wöchentlichen Laufumfang auf 70 – 80 Kilometer steigern.

 

 
01.01.2010

Bilder vom Silvesterlauf Nürnberg 2009

Für diese zwei Bilder geht mein Dank an die eifrigen Fotografen (auf die Links klicken):

Nach der ersten Runde (Km 5): Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Kilometer 6: Ein trüber Silvestertag auf der Wöhrder Wiese