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| 07.08.2010 | Die fränkische Pampa Mit dem Laufen will es derzeit nicht so recht klappen: Ich habe mit den Nike Free neue Schuhe ausprobiert - und mir davon Schmerzen im linken Fuß zugezogen. Deshalb laufe ich derzeit nur kurze Distanzen (mit meinen altbewährten Schuhen). Also bleibt Zeit für Fahrradausflüge in die fränkische Pampa. Ein paar Impressionen gibt's hier zu sehen: Bildergalerie fränkische Pampa
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| 30.07.2010 | Bilder zum Altmühlseelauf Endlich ist sie fertig - die Bildergalerie zum Altmühlseelauf: Bildergalerie Altmühlseelauf 2010
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| 19.07.2010 |
Am Samstag, 17. Juli, stand bereits zum 25. Mal der traditionsreiche Altmühlseelauf an, dieses Mal wieder mit mir. Die Organisatoren des Laufs hatten sich auf die große Hitze vorbereitet, indem sie Duschen und Wassernebler an die Strecke gestellt hatten. Auch ich hatte mich durch ein paar Läufe in der Hitze an die Temperaturen gewöhnt. Leider umsonst: Am Rennabend nahm die Hitze eine Auszeit, dafür regnete es. Der Rennverlauf: Es sollte ein unrhythmischer Lauf in der ersten Hälfte werden, in der zweiten Hälfte folgte eine starke Aufholjagd: Ich nehme mir vor, es vorsichtig angehen zu lassen, auf keinen Fall schneller als 3:50 Minuten/Km. Aber bei Km 3 wird mir die Gruppe, in der ich laufe, doch etwas zu langsam, dank einer kleinen Zwischenbeschleunigung schließe ich zur nächsten Gruppe auf. Nach einem Kilometer merke ich: Das war keine gute Idee, die Gruppe ist zu schnell. Also lasse ich mich zurückfallen, bis mich zwei weitere Läufer überholen. Doch auch die zeigen mir schnell die Hacken. Ab Km 8 – bei Schlungenhof – beginnt am Ostufer des Altmühlsees das Teilstück mit dem stärksten Gegenwind. Hier überholt mich ein weiterer Läufer, dessen Athletenkörper in einem bauchfreien Lauftrikot steckt. Endlich Windschatten, denke ich und hefte mich an seine Fersen. Mein Vordermann ist davon nicht begeistert und zieht einen Zwischensprint an. Lange kann er das nicht durchhalten, denke ich und bleibe erstmal dran. Aber er hört einfach nicht auf zu sprinten, bis ich klein beigebe und abreißen lasse. Als der Läufer mit dem bauchfreien Trikot nicht mehr meine Schritte hinter sich hört, wird auch er langsamer, und so laufen wir in einem Abstand von 30 Metern am Ostufer entlang bis Muhr am See anstatt uns in der Führungsarbeit abzuwechseln und Kräfte zu sparen. Zum Glück flaut der Wind etwas ab, dafür fängt es an zu regnen. Bei Km 13 wird mein Vordermann langsamer und ich laufe zu ihm auf. Mein Überholmanöver ist der Auftakt für eine schnelle Schlussphase: Ich überhole noch drei Läufer, die letzten zwei Kilometer laufe ich in 3:43 und 3:40 Minuten, trotzdem kann ein Läufer vor mir noch vier Sekunden Vorsprung ins Ziel retten. Mit meiner Zeit von 1:21:03 Stunden bin ich trotzdem zufrieden angesichts des eher laschen Trainings in den letzten Wochen. Zum Glück hatte ich das beste Betreuer-Team, das bestimmt einen Gutteil meiner Trainingsdefizite wieder wett gemacht hat: Ich danke Andy und meiner Tante samt Kindern. Meine Platzierungen: 8. Gesamtplatz und Sieg in der Altersklasse. Bei der Siegerehrung gab’s Extra-Applaus bei der Nennung meines Vereins: „Laufen für den FCN“. Auch wenn der Club für die meisten Spieler nur noch die erste Stufe auf der Bundesliga-Karriereleiter ist, muss man sich keine Sorgen machen: Der Club ist weiterhin beliebt. Am Sonntag rundete ich das Wochenende mit einer 73-Km-Radtour zum Hesselberg ab. Der Anstieg auf den höchsten Berg Mittelfrankens ist drei Kilometer lang und führt auf 689 Höhenmeter. Von dort oben hat man eine herrliche Aussicht und man wundert sich nicht, dass die Römer diesen Berg in den Limes einbauten. Angreifer konnten von hier oben gesichtet werden, lange bevor sie den Grenzwall erreichten. Bilder von meiner Altmühlsee-Umrundung folgen.
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| 05.07.2010 |
Mein dritter Sturm aufs Nebelhorn - aber so hart wie dieses Jahr war der Nebelhorn-Berglauf noch nie. Es lag wohl daran, dass ich in diesem Jahr noch keine Bergläufe gemacht habe und somit auch die Höhenluft nicht gewöhnt war. Ab der Station Seealpe, hinauf zum Höfatsblick, musste ich oft gehen, was sich allerdings bei dieser Steigung nicht sehr negativ aufs Tempo auswirkte. Meinen langsamsten Kilometer legte ich in 12:01 Minuten zurück (5 Km/h), dabei habe ich 230 Höhenmeter gewonnen. Ab der Station Höfatsblick wollte ich nur noch unfallfrei am Gipfel ankommen. Ich rutschte über den Schotter, schlitterte über Schneefelder, schwindelte ein wenig kurz vor dem Gipfel und erreichte schließlich nach 1:21 Stunden das Ziel – die gleiche Endzeit wie im Dauerregen 2008. Der anschließende Kaiserschmarrn in der Alten Sennküche machte den kurzen Abstecher nach Oberstdorf zu einer runden Sache. Wer mehr zum Nebelhorn-Berglauf wissen möchte, kann hier nachlesen: Der Nebelhorn-Berglauf im Storch-Test
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| 01.07.2010 |
In den letzten Wochen habe ich mich wieder einigermaßen in Form gebracht. Zeit, ein paar Laufpläne zu schmieden. Ich habe mich für zwei altbekannte Läufe entschieden: Am 04. Juli der Nebelhorn-Berglauf, am 17. Juli der Altmühlsee-Halbmarathon. |
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| 23.06.2010 | Feuer und Stein "Feuer und Stein" ist der erste Band von Diana Gabaldons Highland-Saga. Ich habe es gelesen und hier meine Meinung geschrieben: Feuer und Stein - von Diana Gabaldon
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| 10.06.2010 |
Die Highlights der WM stehen fest: Es werden die Pressekonferenzen von Diego Maradona. Einen Vorgeschmack gab der Nationalcoach von Argentinien beim Testspiel gegen Kanada, als er gefragt wurde, warum er Messi geschont hatte: „Wenn ihm in so einem Spiel was passiert, muss ich mir die Eier wegschießen.“ Vielleicht spielt Argentinien wieder gegen England, dann wird sich Maradona spätestens in der 80. Minute selbst einwechseln und wir sehen wieder das hier: YouTube: Maradonas Tor des Jahrhunderts - God save the Queen
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| 07.06.2010 |
Am Montag und Mittwoch steigerte ich mit lockeren 12- bzw. 15-Kilometer-Läufen weiter den Umfang nach meiner Zwangspause. Am Donnerstag ein erster Formtest: 10 Kilometer in 39:35 Minuten. Einerseits war ich zufrieden, dass ich deutlich unter den 40 Minuten blieb, andererseits lag die Zeit 40 Sekunden über meinem 10-Kilometer-Schnitt am 16. Mai in Würzburg, und damals zog ich dieses schnellere Tempo immerhin noch 4,2 Mal so lang durch. Also doch ein ziemlich heftiger Formverlust innerhalb von nicht einmal drei Wochen. Das Wochenende brachte am Samstag mit einem lockeren 20-Km-Lauf eine weitere Umfangsteigerung, am Sonntag ein einstündiges Fahrtspiel mit drei Bergsprints. Im Moment kann ich mich nicht motivieren, einen strammen Trainingsplan für einen Herbstmarathon in Angriff zu nehmen. Ich versuche, im Juni wieder einigermaßen in Form zu kommen, dann werde ich im Sommer noch am einen oder anderen Lauf teilnehmen.
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| 03.06.2010 | Der Würzburg-Marathon im Storch-Test Zum Würzburg-Marathon fehlte noch der Storch-Test. Jetzt nicht mehr: Der Würzburg-Marathon im Test
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| 29.05.2010 | Meine Stammzellenspende – wie ich lernte, einhändig Schnitzel zu essen
In der letzten Woche habe ich Stammzellen gespendet. Wem? Das weiß ich nicht, auf jeden Fall hat dieser Mensch Leukämie und die gleichen Gewebemerkmale wie ich. Meine gesunden Stammzellen können ihn heilen. Eine gute Sache also. Um mir diese Tatsache vor Augen zu führen, sah ich in der letzten Woche immer wieder bei Hilfe für Anja vorbei. Vor etlichen Jahren hatten Clubfans zusammen mit Hilfe für Anja e. V. eine große Typisierung vor einem Heimspiel des FCN durchgeführt, so kam auch ich in die Spenderdatei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei - Link). Der Wachstumsfaktor Die Stammzellenentnahme – 1. Teil Die Stammzellenentnahme – 2. Teil Aber auch diese Schmerzen verabschieden sich relativ schnell. Und irgendwo gibt es einen Menschen, der sehr viel mehr leiden musste als ich und der nun auf meine Stammzellen wartet. Ich wünsche ihm alles Gute.
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| 24.05.2010 | Bilder vom Würzburg-Marathon Das Zielfoto traf doch ein paar Tage früher ein als erwartet - deshalb ist die Bildergalerie fertig: Bildergalerie Würzburg-Marathon 2010 Für die Fotos geht mein Dank an Andy und Stefan.
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| 22.05.2010 |
Mein kompetentes Betreuerteam hat in Würzburg zwar gute Bilder geschossen, aber ich will in meiner Bildergalerie auch noch ein Foto vom Zieleinlauf haben. Dieses Zielfoto habe ich gestern beim Fotoservice des Marathons bestellt, leider dauert die Lieferung 14 bis 21 Tage. Die Bildergalerie wird also noch ein wenig auf sich warten lassen. Wer vorab schon ein paar Bilder sehen will, kann hier vorbeischauen und als Startnummer die 967 eingeben: Sport-Online: Bilder Würzburg-Marathon Mein Zielsprint ist auf jeden Fall sehenswert.
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| 18.05.2010 | Doch Neunter Ich bin in der Ergebnisliste des Würzburg-Marathons wieder auf den 9. Platz gerutscht. Grund war wohl, dass zwischendurch zwei Halbmarathonzeiten in die Marathonergebnisliste rutschten. Demnächst kommen die Bilder vom Würzburg-Marathon.
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| 17.05.2010 |
Zu Anfang eine Korrektur: Ich habe mich gestern auf dem 9. Gesamtplatz gewähnt, weil dies auf meiner Urkunde ausgedruckt wurde. In der Ergebnisliste tauche ich nun auf dem 11. Platz auf. Warum auch immer. Hier zunächst meine Trainingswoche bis zum großen Tag: Montag: 10 Kilometer im Marathontempo (38:53 Minuten). Dienstag: 20 zügige Kilometer in 4:24 Min/Km. Mittwoch: 6 * 1 Minute schnell, 1 Minute Trabpause. Donnerstag: 10 Kilometer, Kilometer 7 und 8 im Marathontempo, der Rest locker. Freitag: Nix. Samstag: 6 lockere Kilometer. Der Marathon: Die passende Einstimmung auf den Marathon liefert am Tag zuvor die Etappe des Giro d’Italia: Dreckverschmierte Radfahrer schleppen sich auf Schotterpisten eine 16%-Steigung hoch. Ich schätze mich glücklich, morgen nur einen Marathon vor der Brust zu haben. Den letzten Motivationsschub bekomme ich – wie immer vor einem Marathon – am Sonntagmorgen beim Lesen meiner Erzählung Caesars Marathon. Um 9:03 Uhr fällt – endlich – der Startschuss. Schnell wird klar, dass heute der Wind zum Problem wird. Leider finde ich immer nur kurzzeitig Mitläufer, dann wird mir das Tempo entweder zu schnell oder zu langsam. Meine Pace pendelt sich bei 3:50 Min/Km ein, nach dem Anstieg bei Km 14 sind es 3:52 Min/Km, die Halbmarathonmarke passiere ich nach 1:21:53 Stunden. Kurz nach dem Halbmarathon führt die Strecke ein zweites Mal über die Brücke der deutschen Einheit. Hier weht der Wind so heftig, dass es hinter mir ein Absperrgitter umhaut. Nachdem auf der ersten Streckenhälfte in der Stadt immer wieder einige Zuschauer applaudierten und Bands für Stimmung sorgten, wird es jetzt einsam: Es geht am Main entlang, teilweise auf Schotter, bis zu einem Wendepunkt nach Kilometer 31. Bis dahin läuft es erstaunlich schnell und trotzdem locker. Nach dem Wendepunkt weiß ich warum: Der Wind bläst mir direkt ins Gesicht, die Kilometer vorher hatte ich optimalen Rückenwind. Für kurze Zeit verlässt mich der Mut: Ich glaube nicht, dass es mit Gegenwind noch für die 2:45 Stunden reicht. Ich weiß nicht mehr, wie ich mich trotzdem motiviert habe, vielleicht weil immer wieder Läufer vor mir auftauchten, an die ich mich Meter für Meter herankämpfen konnte. Km 37: Die Cola-Versorgung klappt vorbildlich, mein Dank geht an Andy und Stefan. Noch fünf Kilometer – noch zwanzig Minuten Kampf. Km 38: Meine Uhr zeigt 2:28 Stunden. Meine Hochrechnung ergibt mit einem 4-er Schnitt eine 2:44 Stunden bei Km 42, aber bei Km 42,2? Es wird knapp. Ich muss weiterhin die Kilometer in 3:50 Minuten laufen. Ich laufe auf das Ende des Walker-Feldes auf. Km 39: Die Uhr zeigt 2:32 Stunden. Hochrechnung unverändert. Km 40: Keine Zeit mehr für Rechenexempel. Es geht über buckliges Kopfsteinpflaster (der ebene Gehsteig wird durch Walker blockiert). Km 41: Schneller! Km 42: Die letzten Meter zum Ziel geht es bergauf, ich sehe die Zieluhr: 2:44:47, 2:44:48, noch ein paar schnelle Schritte – geschafft! Brutto-Zeit: 2:44:55 Stunden, netto 2:44:48 Stunden. Die Auswertung meiner GPS-Uhr ergibt für die letzten drei Kilometer folgende Zeiten: 3:48, 3:42 und 3:48 Minuten, die letzten 600 Meter laufe ich in einer Pace von 3:31 Min/Km. Km 43: Apfelstrudel und heiße Schokolade im Cafe Schönborn. Km 44 – 160: Heimfahrt. Km 161: Freudensprung nach dem ersten Clubtor. Fazit: Die Vorbereitung auf diesen Lauf begann am 4. Januar. In den 19 Wochen bis zum Marathon hätte ich 1000 Ausreden gehabt, die Vorbereitung abzubrechen: Der Winter, diverse Zipperlein, das Desaster beim 30-Km-Testlauf. Es gab einige Tage, an denen ich gerne von diesen Ausreden Gebrauch gemacht hätte, aber irgendwie habe ich doch immer weiter gemacht, und nach dem Marathon kann ich nur sagen: Es hat sich gelohnt. Statistik: * Trainingskilometer seit 4. Januar: 1627,3. Im Schnitt 85,6 Kilometer/Woche.
- September 2008: Brombachsee-Marathon in 2:56 Stunden.
Die Bilder zum Lauf werde ich in den nächsten Tagen präsentieren.
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| 16.05.2010 |
Wenn ich vor dem Marathon gefragt wurde, welche Zeit ich anpeile, habe ich geantwortet: "2:45 Stunden, aber dann muss alles stimmen." - Es hat nicht alles gestimmt: Die Strecke war etwas anspruchsvoller als erwartet (immer wieder ein paar Wellen und einige andere Fiesheiten wie Kopfsteinpflaster und Schotter), dazu gab's meistens kräftigen Wind. Trotzdem hat es nach hartem Kampf zu einer Zeit unter 2:45 Stunden gereicht, insgesamt sprang dabei der 9. Platz heraus, in meiner Altersklasse wurde ich 2. Ich bin mit meiner Leistung glücklich und zufrieden.
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| 14.05.2010 | Würzburg-Marathon live im Internet Auch die zweite Taperingwoche ist nach Plan verlaufen, ich bin jetzt schon richtig heiß auf den Marathon. Wer am Sonntag nicht vor Ort ist, kann den Marathon im Live-Stream verfolgen: Würzburg-Marathon live im Internet als Live-Stream
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| 10.05.2010 |
Montag: Nix. Dienstag: 11 lockere Kilometer. Mittwoch: Beinkrafttraining; zwei Stunden Ergometer. Donnerstag: 3 * 5 Kilometer, jeweils unter 21:15 Minuten, 5 Minuten Trabpause; lief recht entspannt. Freitag: 30 lockere Kilometer in 4:46 Min/Km. Der letzte lange Lauf vor dem Marathon. Samstag: Oberkörperkrafttraining. Sonntag: 18 Kilometer in 4:29 Min/Km. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 77,9
Fazit: Eine wie geplant ruhigere Woche. Das Ergebnis ist, dass ich jetzt schon nicht mehr weiß wohin mit der Kraft. Wo soll das am nächsten Sonntag enden? Hoffentlich bei einer Zeit unter 2:45 Stunden.
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| 02.05.2010 |
Montag: 10 lockere Kilometer in 4:39 Min/Km. Dienstag: Beinkrafttraining. 20 Kilometer in 4:21 Min/Km. Mittwoch: Oberkörperkrafttraining. 4 * 3 Kilometer, zwischen den Intervallen 5 Minuten Trabpause. Alle vier Intervalle unter 11:10 Minuten. Die ersten drei Intervalle liefen recht entspannt, im vierten Intervall musste ich etwas kämpfen. Donnerstag: Zwei Stunden Ergometer, anschließend 11 Kilometer in 4:34 Min/Km. Das Zugeständnis an meine Achillessehne: Ich wollte eigentlich 25 Kilometer laufen, aber da die Achillessehne immer noch ein wenig schmerzte, habe ich 14 Laufkilometer durch zwei Stunden Ergometer ersetzt. Dazu fällt mir folgende Weisheit ein: Wer in einer Marathonvorbereitung keine Schmerzen spürt, ist tot. Freitag: Kein Training wegen der Voruntersuchung für eine Stammzellenspende, die Ende Mai ansteht. Hier wurden mir auch ein paar Röhrchen Blut abgenommen. Samstag: 15 lockere Kilometer in 4:43 Min/Km. Sonntag: Crescendo: 15 lockere Kilometer in 4:49 Min/Km, dann 10 zügige Kilometer in 4:20 Min/Km, abschließend 10 ich-hau-jetzt-alles-raus-was-geht-Kilometer in 38:50 Minuten (3:52 Min/Km). Die Blutabnahme habe ich anscheinend gut verkraftet und, noch positiver: Die Achillessehne hat nicht geschmerzt
(ich bin aber nicht tot). Vielleicht liegt es an den neuen Einlagen, mit denen ich seit Montag laufe. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 110
Fazit: Diese Woche war der gebührende Höhepunkt meiner Marathon-Vorbereitung. Jetzt beginnt die zweiwöchige Taperingphase.
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| 25.04.2010 |
Montag: 60 Minuten Ergometer Dienstag: Beinkrafttraining. 20 Kilometer in 4:23 Min/Km. Mittwoch: 4 * 2 Kilometer, zwischen den Intervallen 4 Minuten Trabpause. Alle 4 Intervalle unter 7:00 Minuten! Läuft. Donnerstag: 60 Minuten Ergometer. Anmeldung für den Würzburg-Marathon: Es gibt kein Zurück mehr. Freitag: 15 Kilometer lockerer Dauerlauf in 4:49 Min/Km mit Lauf-Abc. Oberkörperkrafttraining. Samstag: 35 Kilometer. Die ersten 25 Kilometer locker, dann zehn Kilometer in 39:13 Minuten. Das war Original-Marathon-Feeling auf den letzten Kilometern. Ich bin zufrieden. Sonntag: Intervalltraining im Saunadorf. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 84,2
Fazit: Einige intensive Einheiten, aber ich fühle mich immer noch gut, ich habe nach den 35 Kilometern keine schweren Beine und keinen Muskelkater. Alles könnte perfekt sein - wenn nicht ein kleiner Punkt auf der rechten Achillessehne wäre, der im Moment schmerzt. Mal sehen, ob ich das Training wie geplant durchziehen kann: Ich habe jetzt nur noch eine Belastungswoche vor mir, danach beginnt das Tapering.
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| 21.04.2010 | Sakrileg Der Thriller von Dan Brown ist sicher vielen ein Begriff; ich habe ihn gelesen, hier steht meine Meinung: Sakrileg - von Dan Brown |
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| 19.04.2010 |
Montag: 45 Minuten Ergometer. Dienstag: 15 langsame Kilometer in 5:19 Min/Km. Es war 5 Uhr morgens, es regnete, ich hatte keine Lust. Dazu hatte ich noch das 30-Km-Desaster vom Sonntag im Kopf und in den Beinen. Eine Quälerei. Mittwoch: 3 Stunden Ergometer, danach 15 Kilometer-Lauf in 4:35 Min/Km. Nach den deprimierenden Einheiten vom Sonntag und Dienstag nahm ich mir diese vor allem für den Kopf anstrengende Einheit vor. Ich habe mich durchgebissen - und das nicht mal schlecht. Jetzt geht es frohen Mutes weiter. Donnerstag: Oberkörperkrafttraining. 20 Kilometer in 4:26 Min/Km mit Lauf-Abc. Freitag: Beinkrafttraining. Samstag: 20 Kilometer in 4:24 Min/Km. Sonntag: 15 Kilometer Tempolauf in 3:54 Min/Km. Na also, Tempo geht auch noch. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 90,5
Fazit: Nach dem verpatzten 30-Km-Testlauf in der Vorwoche melde ich mich wieder zurück. Jetzt gilt’s: Noch vier Wochen bis zum Würzburg-Marathon.
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| 12.04.2010 |
Ostermontag: 35 langsame Kilometer in 4:47 Min/Km. Dienstag: Nix. Mittwoch: Beinkrafttraining. 15 lockere Kilometer in 4:45 Min/Km. Donnerstag: Oberkörperkrafttraining. 75 Minuten Fahrtspiel mit Lauf-Abc. Freitag: Nix. Samstag: 10 lockere Kilometer in 4:44 Min/Km. Sonntag: 30-Km-Testlauf: Nach 10 Km war ich noch im Plan (3:52 Min/Km), ab Km 16 wurde es hässlich (dehydriert?), am Ende gerade mal knapp unter zwei Stunden (3:59 Min/Km). Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 110,1 Fazit: Warum ich am Sonntag so eingebrochen bin, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, nur vermuten. In meinem weiteren Training werde ich mich an den fünf Wochen vor meinem letzten Marathon im Oktober 2009 orientieren.
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| 04.04.2010 |
Montag: Beinkrafttraining, 15 zügige Kilometer in 4:23 Min/Km. Dienstag: 8 * 1 Kilometer in 3:21 bis 3:28 Minuten. Die schwierigsten Intervalle waren das erste und das vorletzte. Beim ersten Intervall musste ich noch warmlaufen, das vorletzte ging ein Stück bergauf und ich musste für die 3:28 Minuten kämpfen. Auf dem letzten Intervall ging es dafür ein paar Meter bergab: 3:21 Minuten. Mittwoch: 2 Stunden Ergometer, anschließend 10 lockere Laufkilometer mit Lauf-ABC. Donnerstag: Oberkörperkrafttraining. Karfreitag: Mein persönlicher Passionsweg I: 20 Kilometer in 3:55 Min/Km. Karsamstag: Mein persönlicher Passionsweg II: 15 Kilometer in 3:54 Min/Km. Ostersonntag: 60 Minuten Ergometer. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 85,1 Fazit: Die niedrige Kilometerzahl täuscht. Es war eine intensive Woche mit den schnellen Einheiten am Dienstag, Freitag und Samstag. Erfreulich: Vor allem der Tempolauf am Samstag hat mir weniger Probleme bereitet als befürchtet, er lief sogar etwas leichter als der Tempolauf am Vortag. Anstatt eines langen Laufs saß ich diese Woche am Mittwoch zwei Stunden auf dem Ergometer. Das wird sich nächste Woche ändern: Für morgen ist ein 35-Km-Lauf geplant.
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| 02.04.2010 |
Endlich wird auch in einem großen deutschen Nachrichtenmagazin ausführlich über den Uranabbau berichtet, den Areva im Niger betreibt: SPIEGEL: Uranabbau im Niger - Der gelbe Fluch Der Artikel listet Todesfälle in den Uranminen auf und geht den Ursachen auf den Grund. Nun ist auch ein französischer Arbeiter an Lungenkrebs gestorben. Arbeiter aus dem Niger, die sich im Areva-eigenen Krankenhaus behandeln lassen, werden dagegen mit den Diagnosen Aids und Malaria belogen. Das auf diese Weise gewonnene Uran wird in europäischen Atomkraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt. Deshalb können auch Europäer etwas gegen diese Uranminen unternehmen: Einfach keinen Atomstrom mehr kaufen! Alternativen gibt es genug, z. B. die Naturstrom AG. Im Lauf der letzten Monate ist ein stattliches Arsenal an Areva-Skandalen zusammengekommen, ich habe sie hier zusammengefasst: Areva - Der Trikotsponsor des 1. FC Nürnberg
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| 01.04.2010 | Wer wählt wen? - Historie Aufgrund des großen Zuspruchs geht die Rubrik "Wer wählt wen?" in die Verlängerung. Es werden Fragen zu geschichtlichen Ereignissen gestellt, deren Antworten Aufschluss über das Wahlverhalten geben: Wer wählt wen? - Historie |
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| 29.03.2010 |
Montag: Intervalltraining im Saunadorf. Dienstag: Beinkrafttraining, 15 lockere Kilometer in 4:44 Min/Km. Mittwoch: 20 zügige Kilometer in 4:27 Min/Km mit Lauf-Abc. Donnerstag: Oberkörperkrafttraining. Abends Intervalle de luxe: 20 * 1 Km zwischen 3:46 und 3:57 Minuten, Trabpause 2 Minuten. Die Beine wurden am Ende verdammt schwer; vielleicht hätte es heute ein 75-minütiges Fahrtspiel heute auch getan. Freitag: Nix. Samstag: 25 lockere Kilometer in 4:49 Min/Km, anschließend endbeschleunigt: 8 Kilometer in 3:53 Min/Km. Also insgesamt 33 Kilometer. Sonntag: 60 Minuten Ergometer. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 99,3 Fazit: Insgesamt nur vier Läufe, aber die Einheiten am Donnerstag und Samstag hatten es in sich. Am Samstag habe ich mich mehr als ein Mal gefragt, ob ich mit den 33 Kilometern ein zu hohes Verletzungsrisiko eingehe. Aber immerhin habe ich diesen Lauf in Watte gepackt mit den lauffreien Tagen am Freitag und Sonntag. Deshalb ist es noch einmal gut gegangen.
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| 25.03.2010 | Wer wählt wen? Ich habe eine neue Art Wahl-o-mat entworfen. Dieser Wahl-o-mat verharrt jedoch nicht bei Sachfragen und Wahlprogrammen - sie interessieren niemanden. Die Wahlentscheidung fällt aufgrund viel tiefergehenderer Überlegungen: Hier geht's zum etwas anderen Wahl-o-maten: Wer wählt wen?
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| 21.03.2010 | Die Woche mit dem dicken Ende
Montag: Beinkrafttraining. Dienstag: 2 Stunden Ergometer, danach 11 lockere Kilometer. Mittwoch: 75 Minuten Fahrtspiel mit Lauf-ABC und abschließend drei Bergsprints. Donnerstag: Oberkörperkrafttraining; 15 zügige Kilometer in 4:15 Min/Km. Freitag: Nix. Samstag: 10 lockere Kilometer in 4:45 Min/Km. Sonntag: 25-Km-Testlauf in 1:36:51 Stunden, das sind 3:52 Min/Km und entspricht in etwa meinen Rom-Marathontempo von 2006. Allerdings hätte ich das Tempo heute kaum noch einen Kilometer länger durchgehalten, auf den letzten vier Kilometer gab's Original-Marathon-Feeling. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 81,8
Fazit: Eine unspektakuläre Woche - bis Sonntag! Mit dem Testlauf bin ich sehr zufrieden. Noch acht Wochen bis zum Würzburg-Marathon. Ich bin auf jeden Fall besser in Schuss als acht Wochen vor meinem Herbst-Marathon 2009 auf Mallorca. Verläuft die Vorbereitung weiterhin planmäßig, ist eine Zeit unter 2:45 Stunden drin.
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| 17.03.2010 | Gelenkbandage In der Beschreibung der letzten Trainingswoche ist angeklungen, dass mir die Waden Probleme machten. Der starke Muskelkater in der letzten Woche rührte zwar von den neuen Schuhen, allerdings sind es auch sonst die Waden, die sich als erstes bemerkbar machen. Deshalb habe ich aufgerüstet: Näheres zur Gelenkbandage unter den Lauftipps
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| 15.03.2010 | Langsam wird’s ernst
Montag: 6 * 1 Kilometer, jedes Intervall unter 3:30 Minuten bei strammen Windböen und Schneefall. Ich benutzte zum ersten Mal meine neuen Neutralschuhe auf einer schnellen Einheit. Die Folge war ein fieser Muskelkater in den Waden. Dienstag: Beinkrafttraining, 75 Minuten Ergometer. Mittwoch: 26 extra-langsame Kilometer (5:10 Min/Km). Während dem Lauf habe ich den Muskelkater vom Montag nicht gespürt, aber danach wieder. Donnerstag: Oberkörperkrafttraining; am Abend Wiederholungen, um das Marathontempo zu üben: Jeweils 1 Kilometer in 3:45 – 3:55 Minuten. Geplant hatte ich 20 Wiederholungen. Die ersten Wiederholungen liefen etwas zäh, doch nach 5 Wiederholungen war ich warmgelaufen. Allerdings machte sich nach 10 Wiederholungen der Muskelkater vom Montag bemerkbar: Es zog in der rechten Wade. Eingedenk früherer Verletzungen bekam ich ein mulmiges Gefühl und brach die Einheit ab. Freitag: Na toll! Morgens fühlen sich die Waden besser an als am Tag davor. Vermutlich hätte ich doch die 20 Wiederholungen durchziehen können… Ich lege trotzdem den geplanten Ruhetag ein. Samstag: 15 lockere Kilometer in 4:38 Min/Km mit Lauf-Abc. Sonntag: Mein erstes Crescendo: 25 Km in 4:39 Min/Km, die letzten 5 Km in 3:57 Min/Km bei teilweise heftigem Gegenwind.
Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 102,5
Fazit: Die Form passt immer noch, nur die Schuhe machen Ärger. Nächstes Wochenende wartet der 25-Km-Testlauf.
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| 08.03.2010 | Mieses Wetter, bombige Form
Montag: 20 Km, 4:29 Min/Km. Dienstag: Beinkrafttraining, 75 Minuten Ergometer. Mittwoch: 30 Km in 4:44 Min/Km. Donnerstag: 10 lockere Kilometer. Freitag: Oberkörperkrafttraining. Samstag: 15 Km-Tempolauf in 58:47 Minuten (3:55 Min/Km). Ein typischer Lauftag der letzten Wochen: Wegen Neuschnee wusste ich zunächst nicht, ob die Straßenverhältnisse überhaupt einen Tempolauf zulassen, zum Glück verrichtete der Straßenräumdienst wieder einmal einen exzellenten Job. Da zahlt man gerne Steuern. Trotzdem hatte ich überhaupt keine Lust zu laufen, erst recht, als mir beim Einlaufen ein eisiger Wind Tränen in die Augen trieb. Aber nach den ersten Kilometern, als ich merkte, dass es gut lief, machte es dann doch Freude und ich zog den Tempolauf relativ entspannt durch. Sonntag: 11 lockere Kilometer mit Lauf-ABC. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 91,2 Fazit: Die Form passt, nur der Winter macht Ärger.
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| 01.03.2010 | Regeneration
Montag: Beinkrafttraining. Dienstag: 15 lockere Kilometer in 4:53 Min/Km. Mittwoch: 75 Minuten Fahrtspiel, am Ende drei Sprints, endlich wieder an meinem Lieblingsberg. Donnerstag: Oberkörperkrafttraining, 12 lockere Kilometer in 4:48 Min/Km mit Lauf-ABC. Freitag: Nix. Samstag: 10 Km-Testlauf auf meiner Hausstrecke: 37:17 Minuten. Immerhin 63 Sekunden schneller als an Silvester, obwohl die Strecke hügeliger und windiger war. Die Kilometerzeiten schwankten zwischen 4:01 Minuten (bergauf und Gegenwind) und 3:19 Minuten (bergab und Rückenwind). Sonntag: 2 Stunden Ergometer. Ideal, um nebenbei die letzten 50 klassischen Olympiakilometer zu verfolgen. Die deutschen Läufer boten wieder einmal eine grandiose Vorstellung, allen voran Axel Teichmann mit Silber. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 58,6 Fazit: Wie geplant lief ich diese Woche ein paar Kilometer weniger, jetzt juckt es wieder in den Beinen. Ich habe mir diese Woche außerdem ein paar Gedanken gemacht zu den verbleibenden elf Trainingswochen bis zum Würzburg-Marathon am 16. Mai. Ich will in drei Wochen (21. März) entweder einen Halbmarathon-Wettkampf laufen oder einen 25-Km-Testlauf. Weitere drei Wochen später steht ein 30-Km-Testlauf auf dem Programm. Dazwischen will ich ab übernächster Woche ein paar Crescendo-Läufe mit 30 bis 35 Kilometern einstreuen. Ob das gut geht?
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| 24.02.2010 | Was Westerwelle kann... Aber der Gedanke, eine Parallele zur römischen Geschichte zu ziehen, ist nicht verkehrt. Herr Westerwelle hat nur die falsche Epoche erwischt. Wenn man die derzeitige Situation in Deutschland mit Rom vergleichen will, muss man sich in der späten römischen Republik umsehen. Sowohl in der Politik wie in der Wirtschaft können Hobbyhistoriker bemerkenswerte Parallelen zur heutigen Zeit entdecken. Zunächst zur Wirtschaft: Zur Zeit der späten römischen Republik, also im ersten Jahrhundert vor Christus, litt das Volk unter der Globalisierung: Rom war zu einem Weltreich geworden. Aus den Provinzen strömten billige Waren nach Italien und ruinierten die Kleinbauern. Ihr Land wurde von Großgrundbesitzern aufgekauft. Die Felder wurden von nun an durch billigere Arbeitskräfte bewirtschaftet: Sklaven. Im Zug der Globalisierung waren sie nach Italien verschleppt worden. Die Kleinbauern verarmten und strömten in die Städte, größtenteils nach Rom. Und so funktionierte die Politik in Rom zu dieser Zeit: Für die wichtigsten Ämter der Stadt fanden jedes Jahr Wahlen statt. Wer gewählt werden wollte, war auf großzügige Geldgeber angewiesen. Bei diesen Geldgebern handelte es sich oft um Männer, die sich durch die Globalisierung (s. o.) bereichert hatten. Mit ihren Spenden überzeugten die Politiker - meist Abkömmlinge der Senatsaristokratie - die Wähler. Nach ihrer Wahl zeigten sie sich gegenüber den edlen Spendern erkenntlich: Sie setzten entweder Gesetze zu ihren Gunsten durch, verschafften ihnen einen lukrativen Posten oder sie zahlten ihnen den Kredit mit Zinsen zurück. Das Geld dafür bekam der Politiker aus seiner persönlichen Schatztruhe: Den Provinzen. Es dürfte jeder gemerkt haben: Die Gemeinsamkeit zur heutigen Zeit liegt nicht in spätrömischer Dekadenz, vielmehr lässt sich eine Parallele zur spätrepublikanischen Korruption ziehen. Ein weiterer Berührungspunkt ergibt sich in der Klientelpolitik: Jeder Politiker hatte Klienten, die er entweder durch Geldgeschenke oder Dienstleistungen wie die Verteidigung vor Gericht bei Laune hielt. Die größten Klientelen hatten freilich die Feldherrn: Ein kluger Feldherr belohnte seine Soldaten reichlich aus der Kriegsbeute und erhielt so ein unerschöpfliches Reservoir an Wählerstimmen und Drohpotential. Kein Wunder also, dass am Ende die Feldherren um die Macht in Rom kämpften. Neben all den Parallelen gibt es auch gewaltige Unterschiede: Die Steuerbelastung eines römischen Bürgers war gering. Nur in Krisen, vor allem vor großen Kriegszügen, wurde ein Tributum erhoben. War der Feldzug erfolgreich, wurde den Bürgern das Tributum aus der Beute zurückgezahlt. Erst im Jahr 6 n. Chr. führte Augustus - der erste Kaiser - eine Umsatzsteuer ein. Höhe: Ein Prozent. Auch in dieser Hinsicht war das Alte Rom das Land der Träume für jeden FDP-Wähler.
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| 22.02.2010 | Schnauf, schlurf, ächtz – hundert!
Montag: Beinkrafttraining. Zwei Stunden Ergometer mit abschließenden 11 lockeren Laufkilometern. Dienstag: 75 Minuten Fahrtspiel. Mittwoch: Oberkörperkrafttraining, 10 lockere Kilometer. Donnerstag: 30 Kilometer in 4:56 Min/Km. Freitag: Nix. Samstag: 6 * 1 Kilometer. Alle Intervalle unter 3:30 Minuten. Lief gut. Ich konnte das letzte Intervall noch in 3:24 Minuten laufen, ohne den ultimativen Endspurt auszupacken. Sonntag: 20 Kilometer in 4:26 Min/Km mit Lauf-ABC. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 101,2 Fazit: Meine erste 100-Kilometer-Woche in diesem Jahr, dazu mein erster 30-Km-Lauf. Der Spaß am Laufen ist wieder da, allerdings verlangen meine Beine jetzt eine Woche mit weniger Kilometern. Die Kälte und der Schnee haben mir die Lauferei in den letzten Wochen nicht immer einfach gemacht. Aber jetzt bin ich froh, dass ich diszipliniert trainiert habe. So habe ich eine gute Grundlage geschaffen für die nächsten zwölf Wochen bis zum Würzburg-Marathon.
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| 15.02.2010 | Training
Montag: Zwei Stunden Ergometer. Dienstag: Beinkrafttraining, 75 Minuten Fahrtspiel mit abschließenden drei Bergsprints. Mittwoch: Oberkörperkrafttraining, 10 lockere Kilometer. Donnerstag: Mentaltraining: Schneefall, ekelhaft-eisiger Wind, 28 Km, 2:23 Stunden. Freitag: Nix. Samstag: 15 Km-Tempolauf in 59:50 Minuten. Mein Dank geht an den zuverlässigen Schneeräumdienst. Sonntag: 20 Km in 4:29 Min/Km, Lauf-Abc. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 93,6
Fazit: Das Training machte diese Woche nicht immer Spaß. Ich hoffe, die Lauflaune steigt wieder mit den Temperaturen.
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| 11.02.2010 | Titan Titan - so lautet der Titel des zweiten Bandes einer Trilogie über Cicero, den Libero der Republik. Autor des Werkes ist Robert Harris (u. a. bekannt durch "Pompeji"). Der Roman spielt zweifellos in einer der spannendsten Epochen der abendländischen Geschichte: In der Enphase der römischen Republik. Hier steht meine Meinung zum Werk von Robert Harris: Titan - von Robert Harris.
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| 08.02.2010 |
Montag: Um das Skilanglauf-Desaster vom Sonntag zu vergessen, schnürte ich morgens um 4:35 Uhr die Laufschuhe und lief lockere 26 Km in 4:59 Min/Km. Dienstag: Oberkörperkrafttraining. Mittwoch: Beinkrafttraining, 10 lockere Kilometer in 4:54 Min/Km. Donnerstag: 75 Minuten Fahrtspiel, am Ende drei Bergsprints. Freitag: Nix. Samstag: 3 * 3 Km. Erfreulich: Alle drei Intervalle unter 11:15 Minuten, obwohl es auf den ersten beiden Intervallen insgesamt bergauf ging. Sonntag: 20 Km in 4:22 Min/Km, Lauf-Abc. Eigentlich wollte ich nur 4:30 Min/Km laufen, aber so langsam konnte ich es heute nicht. Ich muss aufpassen, dass ich nicht überziehe. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 87,5 Fazit: Ordentlich Kilometer – und auch die Tempoeinheit am Samstag macht Mut. Mein nächstes Zwischenziel ist, in zwei Wochen die 100-Km-Grenze zu knacken.
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| 01.02.2010 | Schneegebremst
Montag: Nix. Dienstag: Oberkörperkrafttraining und 75 Minuten Fahrtspiel durch die fränkische Kälte. Zwei Mal lief ich einer Walking-Gruppe über den Weg, beim zweiten Mal fiel das ultimative Walker-Zitat: „Der wird überhaupt ned müd.“ Mittwoch: Beinkrafttraining. Donnerstag: 2 Stunden Ergometer, anschließend 11 lockere Kilometer durch den Neuschnee. Freitag: Nix. Samstag: 10-Km-Testlauf in 38:49 Minuten. Stellenweise wurde es eher ein Fahrtspiel: Bei schmierigem Untergrund musste ich abbremsen, dann konnte ich wieder beschleunigen. So war natürlich keine gute Zeit möglich. Sonntag: Geplant hatte ich zwei Stunden Skilanglauf. Wegen der schlechten Loipe wurde daraus aber ein Skiwandern, das ich nach 75 Minuten entnervt abbrach.
Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 41,8
Fazit: Diese Woche sollte ich schnell vergessen.
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| 26.01.2010 | Die Internationale Afghanistan-Konferenz in London Am Donnerstag beginnt die Internationale Afghanistan-Konferenz in London. Bundesausenminister Guido Westerwelle fasst die deutsche Position wie folgt zusammen: "Der Schlüssel für einen dauerhaften Frieden in Afghanistan ist ein einfaches und gerechtes Steuersystem. Wir werden den Stufentarif zum Hindukusch bringen!"
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| 24.01.2010 | Aufgedreht II
Montag: Nix Dienstag: 75 Minuten Fahrtspiel: Leider war der Belag auf meinem Lieblings-Sprintberg zu schmierig, ich musste für zwei Sprints auf einen weniger giftigen Anstieg ausweichen. Mittwoch: Oberkörperkrafttraining und 24 lockere Kilometer in 4:57 Min/Km. Donnerstag: 10 lockere Kilometer. Die Waden sind noch etwas verkatert von den gestrigen 24 Kilometern. Freitag: Beinkrafttraininig. Samstag: Intervalle: 6 * 1 Kilometer, jeweils in 3:26 bis 3:35 Minuten. Neben den schnellen Kilometern das Erfreulichste: Der Kater hat sich aus den Waden verabschiedet. Sonntag: 20 Kilometer im mittleren Tempo (4:25 Min/Km), dazwischen Lauf-Abc Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 81,7 Fazit: In den letzten drei Wochen habe ich den wöchentlichen Kilometerumfang ordentlich gesteigert: Von 45 Kilometern im Dezember auf 81,7 Kilometer. Zeit, sich in der nächsten Woche etwas weniger Kilometer zu gönnen, am nächsten Wochenende plane ich einen 10-Km-Testlauf auf meiner Hausstrecke.
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| 18.01.2010 |
Montag: Nix Dienstag: 75 Minuten Schnee-Fahrtspiel: Immer wenn gut geräumt war, bin ich schnell gelaufen. Das war leider nicht oft der Fall. Mittwoch: Nix Donnerstag: Oberkörperkrafttraining und der erste Zwei-Stunden-Lauf seit dem 18. Oktober: 24 Km in 5:02 Min/Km: Ich stapfe durch den Schnee und träume davon, an einem warmen Frühlingstag schnell wie der Blitz durch Würzburg zu rasen. Bei Km 7 entdecke ich den Parkplatz eines Baumarkts als ideale Laufrunde: Er ist geräumt und beleuchtet. Ich drehe hier von Km 7 bis 10 ein paar Runden, dann wieder von Km 18 – 23. Freitag: Beinkrafttraininig. Samstag: Bei Tageslicht kann ich endlich wieder auf den freigeräumten fränkischen Landstraßen laufen. Ich nutze es gleich für einen 15-Km-Tempolauf: Leider fühle ich mich nicht topfit, dazu kommt noch ein wenig Wind, das Ergebnis ist ein Tempo von 4:03 Min/Km. Sonntag: Lockere 15 Km mit Lauf-Abc Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 73,4 Fazit: Zu Beginn der Woche habe ich mich etwas zurückgehalten um den Rücken zu schonen. Aus dem gleichen Grund habe ich beim Oberkörperkrafttraining etwas weniger Gewicht aufgelegt. Das Training von Donnerstag bis Sonntag verdient das Prädikat „ernsthaftes Marathontraining“.
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| 11.01.2009 | Der Rücken nervt!
Montag: 15 Km, 4:49 Min/Km; schneebedingt langsamer als die geplanten 4:35 Min/Km. Dienstag: Oberkörperkrafttraining. Hl. Drei Könige: 13 Km-Tempolauf in 3:59 Min/Km. Die Landstraßen sind freigeräumt, also kann ich wieder richtig schnell laufen. Allerdings liegen ein paar Anstiege auf der Strecke, hier merke ich, dass ich von der Topform noch ein wenig entfernt bin: Obwohl ich eigentlich gemütlich hochtrabe, ist der Puls ruck zuck über 170. Es wird ein harter Kampf gegen den 4:00er-Schnitt. Zum Glück geht es auf den letzten drei Kilometern stetig bergab. Mit Kilometern zwischen 3:36 und 3:47 Minuten knacke ich doch noch den 4:00er-Schnitt. Donnerstag: Nix. Freitag: Morgens mache ich mich auf zu einem 22-Km-Lauf durch den Neuschnee. Leider hat mein Rücken etwas dagegen, schon auf den ersten Schritten zieht es heftig. Also kurble ich zwei Stunden auf dem Ergometer. Samstag: Beinkrafttraining. Sonntag: Der 22-Km-Lauf wird nachgeholt in 5:16 Min/Km. Die Zeit ist nebensächlich: Zuerst lief ich auf ungeräumten Wegen durch den Schnee. Als ich nach sechs Kilometern auf geräumte Landstraßen umstieg, setzte Schneefall ein. Gesamt-Kilometer (incl. Ein- und Auslaufen): 55 Fazit: Na ja.
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| 03.01.2010 |
Ursprünglich hatte ich vor, im Juni den Metropolmarathon zu laufen, denn angekündigt war: Start in Fürth, Ziel in Nürnberg. Bei näherem Hinsehen haben die Organisatoren jedoch festgestellt, dass das Nürnberger Pflaster teurer ist als der Fürther Straßenbelag. Um Kosten zu sparen, läuft der Marathon nun doch wieder nur durch Fürth. Deshalb habe ich mich nach Alternativen umgesehen und bin fündig geworden: Der Würzburg-Marathon am 16. Mai (Link zur offiziellen Seite des Würzburg-Marathons). Ab morgen, 4. Januar, werde ich mich auf diesen Lauf vorbereiten. Insgesamt habe ich 19 Wochen um mich ordentlich in Form zu bringen. Im Januar werde ich zunächst den wöchentlichen Laufumfang auf 70 – 80 Kilometer steigern.
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| 01.01.2010 | Bilder vom Silvesterlauf Nürnberg 2009 - Für diese zwei Bilder geht mein Dank an die eifrigen Fotografen (auf die Links klicken): Nach der ersten Runde (Km 5): Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? |